Es ist wieder so weit – Urlaubszeit

In altbewährter Konstellation mit Matze und mir.

Nachdem wir die USA bereits von West nach Ost und rund um die Großen Seen bereist haben, soll nun die Ostküste von Miami nach Boston und wieder eine Stück zurück nach New York Thema der Tour sein. Die erste Hürde war mal wieder die Einreisegenehmigung ESTA. Die zu beantwortenden Fragen werden auch immer spannender.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Für Rechtschreibfehler und deren Folgen wird die Haftung ausgeschlossen.


Arbeitstitel:


Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte

oder

Boston Tea Party – Und wer bringt den Kuchen mit?

Hinweis zur DSGVO

Dieser Blog ist samt seiner Unterseiten und Verlinkungen auf die einzelnen Reiseberichte rein privat.
Diese unterliegen nach Art.2 Abs.2c nicht den Bestimmungen der DSGVO.

Donnerstag, 23. November 2017

Schlusswort



Dies war nun die 10. Reise mit iwiontour und ich hoffe, unsere Erlebnisse und Mißgeschicke haben euch ein wenig schlauer und neugieriger auf die Welt gemacht oder zumindest wieder ein wenig unterhalten - uns zumindest im Nachhinein. 

Auch wenn manche Situationen auf den ersten Blick nach einer (kleinen) Katastrophe schreien, die Erfahrungen, die man mitnimmt unbezahlbar … für alles andere gibt es V***card.

Fazit



Thema dieser Tour waren neben geschichtlichen Aspekten, auch die Geografischen, denn wenn man schon eine Ostküstentour macht, sollte man auch die anliegenden Bundesstaaten bereisen. 

Und so haben wir mit Florida, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virgina, Washington D.C., Maryland, Delaware, New Jersey, Pennsylvania, New York, Connecticut, Rhode Island, Massachusetts, New Hampshire, Vermont und Maine die 17 Bundesstaaten abgearbeitet und haben knapp 3000 Meilen zurückgelegt (2960km gefahren, den Rest gelaufen).

Zu den üblichen Steuern gesellten sich vermehrt Tourismusgebühren und sonstige Abgaben, die den zu zahlenden Preis ein wenig unkalkulierbar machen. 

Trotzdem war es spannend und interessant die historischen Schauplätze des Unabhängigkeits- und Bürgerkrieges zu besuchen. 

Allerdings neigt der Amerikaner dazu alles, was nur im Entferntesten irgendwie nach Patriotismus ausschaut zu Glorifizieren und einen Wallfahrtsort daraus zu machen.

Ein bisschen enttäuschend war Florida. Hier stürzte man von einem Tourismussumpf in den nächsten.

Sonntag, 11. Juni 2017

10./11.06.17 New York City – London – Berlin



Halb 9 aufstehen, anschließend Frühstück. 

Heute war Abreisetag. Da unser Flug aber erst heute Abend halb sieben ging, hatten wir also noch etwas Zeit, das Wetter zu genießen - heute sonnig bei 30 °C. 

Nachdem die Koffer gepackt waren, checkten wir gg. halb 11 aus. Die Koffer ließen wir bis zu unserer Abreise wegschließen. 

Wir machten uns auf den Weg zum Bügeleisen (Flat Iron Building), drehten eine Runde drumherum und gingen anschließend entlang des Broadway zum Bryantpark, wo wir bis zum Mittag ein wenig rumgammelten. 

Kurz vor eins kamen wir wieder bei unserem Hotel an und durften auch noch einen Umzug der indischen Hare Krischna Bewegung erleben, die mit großen Umzugswagen und Hare Hare Gesängen gleich mal die 5th Avenue und damit die halbe Innenstadt lahmlegten. So tolerant ist man in Manhattan. 

Nachdem auch dieses Schauspiel vorüber war, warteten wir nun in der Lobby auf unseren Flughafenshuttle, er auch pünktlich kurz nach halb 2 auftauchte.

Die Fahrt zum JFK war dafür eine recht rumplige Angelegenheit – naja lieber schlecht gefahren als gut gelaufen und das waren wir in den letzten drei Tagen zur Genüge.

Der Flieger ging von Terminal 4. Also einchecken, Gepäck aufgeben – das übliche Prozedere und Sicherheitskontrolle war  sehr ausführlich. 

Die Wartezeitgestaltung ist allerdings im Terminal 4 nicht besonders abwechslungsreich – da die Anzahl der Shops sehr übersichtlich ist.
Die Abflugzeit 18Uhr 40 hatte sich leider um eine Stunde verzögert, dafür schaltete der Pilot von Stadtgas auf geheimen Hyperantrieb. 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten meldete sich dann auch das Entertainmentsystem zum Dienst.

Wir erreichten pünktlich nach gut 6h London Heathrow.
Hier wurde es dann wieder etwas hektisch, da wir nur knapp 1 ½ h Umsteigezeit hatten und auch noch den Terminal wechseln mussten, was eine etwas länger Busrundfahrt zur Folge hatte. 

Dann wieder die Sicherheitskontrollen und ab zum Gate, welches wir natürlich anfangs mal wieder nicht kannten. Wir hatten mit 1h Umsteigezeit einen Rekordwert.

09.06.17 Manhattan Tag 2



Das Wetter entgegen der Vorhersage sonnig 27°C.

Um 8 raus, frühstücken, halb 10 nahtlos ins Tagesprogramm.
Erster Punkt, die Grand Central Station kannten wir zwar schon,  wollten aber noch mal hin – schauen, ob sie noch da ist.





Als Haupttagespunkt stand der Central Park an. Da wir ihn bisher nur in weiss kannten, wollten wir mal schauen, wie das Ganze in grün aussieht. Der kleine Spaziergang ging bis zum Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir.









Nach einer kleinen Mittagpause bei McD ging es zum Intrepid Air and Marine Museum. Der Flugzeugträger USS Intrepid wurde hier als Museumsschiff umfunktioniert. Und damit dieser nicht so allein da rumstand hat man ihn mit ein paar Fluggeräten trapiert. So ließen sich wahrscheinlich auch die stolzen 33$ Eintritt besser erklären. 


Einer der Höhepunkte der Ausstellung war die Concord der British Airways, leider konnte man so nicht hinein,nur durch eine extra geführte Tour, die natürlich auch extra bezahlt werden musste.


Desweiteren steht hier das Space Shuttle Enterprise, der Prototyp des Shuttleprogrammes.


Ansonsten gabs noch ein paar Flugzeuge und Hubschrauber der Kriegsmarine und ein Blick ins Innere des Flugzeugträgers. Also unterm Strich lohnen sich die 33$ Eintritt nicht wirklich.  Da waren wir wohl vom Smithsonien verwöhnt.






Wir machten uns auf den Rückweg und stürzten uns wieder ins Großstadtgetümmel.

Kurz vor 5 waren wir wieder im Hotel und machten Nachmittagsnickerchen. Man merkt mittlerweile das Programm der letzten Tage geht schon etwas auf die Substanz. Heute waren es auch schon wieder 20km, so, wie die beiden Tage zuvor. 

Gegen halb 7 ging es noch einmal auf Tour – Brookly Bridge der zweite Versuch. Diesmal  ging mit den Tickets und Kreditkarten alles glatt und wir erreichten vor Sonnenuntergang den Brooklyn Bridge Park in Brooklyn. Hier stand natürlich schon ein Haufen Leute, die sich diesen ansehen wollten. 




Die geplante anschließende Nahrungsaufnahme wurde durch Anstehen in den Lokalen erschwert, sodass wir den Rückweg via Metro nach Midtown antraten. Wir erwischten auch gleich die Expressbahn bis Grand Central Station. 

Am Times Square kehrten wir dann bei Applebee´s ein. 

Halb eins war dann unserer Nachtwanderung, mit dem Eintreffen im Hotel, beendet. 

Einen dummen Kommentar muss ich über die Bevölkerung Manhattans loswerden. Was uns in den letzten beiden Tagen an Individuen über den Weg gelaufen sind, habe ich ständig Kopfkino von Men in Black – Es leben hier Außerirdische!