Es ist wieder so weit – Urlaubszeit

In altbewährter Konstellation mit Matze und mir.

Nachdem wir die USA bereits von West nach Ost und rund um die Großen Seen bereist haben, soll nun die Ostküste von Miami nach Boston und wieder eine Stück zurück nach New York Thema der Tour sein. Die erste Hürde war mal wieder die Einreisegenehmigung ESTA. Die zu beantwortenden Fragen werden auch immer spannender.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Für Rechtschreibfehler und deren Folgen wird die Haftung ausgeschlossen.


Arbeitstitel:


Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte

oder

Boston Tea Party – Und wer bringt den Kuchen mit?

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Sonntag, 11. Juni 2017

10./11.06.17 New York City – London – Berlin



Halb 9 aufstehen, anschließend Frühstück. 

Heute war Abreisetag. Da unser Flug aber erst heute Abend halb sieben ging, hatten wir also noch etwas Zeit, das Wetter zu genießen - heute sonnig bei 30 °C. 

Nachdem die Koffer gepackt waren, checkten wir gg. halb 11 aus. Die Koffer ließen wir bis zu unserer Abreise wegschließen. 

Wir machten uns auf den Weg zum Bügeleisen (Flat Iron Building), drehten eine Runde drumherum und gingen anschließend entlang des Broadway zum Bryantpark, wo wir bis zum Mittag ein wenig rumgammelten. 

Kurz vor eins kamen wir wieder bei unserem Hotel an und durften auch noch einen Umzug der indischen Hare Krischna Bewegung erleben, die mit großen Umzugswagen und Hare Hare Gesängen gleich mal die 5th Avenue und damit die halbe Innenstadt lahmlegten. So tolerant ist man in Manhattan. 

Nachdem auch dieses Schauspiel vorüber war, warteten wir nun in der Lobby auf unseren Flughafenshuttle, er auch pünktlich kurz nach halb 2 auftauchte.

Die Fahrt zum JFK war dafür eine recht rumplige Angelegenheit – naja lieber schlecht gefahren als gut gelaufen und das waren wir in den letzten drei Tagen zur Genüge.

Der Flieger ging von Terminal 4. Also einchecken, Gepäck aufgeben – das übliche Prozedere und Sicherheitskontrolle war  sehr ausführlich. 

Die Wartezeitgestaltung ist allerdings im Terminal 4 nicht besonders abwechslungsreich – da die Anzahl der Shops sehr übersichtlich ist.
Die Abflugzeit 18Uhr 40 hatte sich leider um eine Stunde verzögert, dafür schaltete der Pilot von Stadtgas auf geheimen Hyperantrieb. 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten meldete sich dann auch das Entertainmentsystem zum Dienst.

Wir erreichten pünktlich nach gut 6h London Heathrow.
Hier wurde es dann wieder etwas hektisch, da wir nur knapp 1 ½ h Umsteigezeit hatten und auch noch den Terminal wechseln mussten, was eine etwas länger Busrundfahrt zur Folge hatte. 

Dann wieder die Sicherheitskontrollen und ab zum Gate, welches wir natürlich anfangs mal wieder nicht kannten. Wir hatten mit 1h Umsteigezeit einen Rekordwert.

09.06.17 Manhattan Tag 2



Das Wetter entgegen der Vorhersage sonnig 27°C.

Um 8 raus, frühstücken, halb 10 nahtlos ins Tagesprogramm.
Erster Punkt, die Grand Central Station kannten wir zwar schon,  wollten aber noch mal hin – schauen, ob sie noch da ist.





Als Haupttagespunkt stand der Central Park an. Da wir ihn bisher nur in weiss kannten, wollten wir mal schauen, wie das Ganze in grün aussieht. Der kleine Spaziergang ging bis zum Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir.









Nach einer kleinen Mittagpause bei McD ging es zum Intrepid Air and Marine Museum. Der Flugzeugträger USS Intrepid wurde hier als Museumsschiff umfunktioniert. Und damit dieser nicht so allein da rumstand hat man ihn mit ein paar Fluggeräten trapiert. So ließen sich wahrscheinlich auch die stolzen 33$ Eintritt besser erklären. 


Einer der Höhepunkte der Ausstellung war die Concord der British Airways, leider konnte man so nicht hinein,nur durch eine extra geführte Tour, die natürlich auch extra bezahlt werden musste.


Desweiteren steht hier das Space Shuttle Enterprise, der Prototyp des Shuttleprogrammes.


Ansonsten gabs noch ein paar Flugzeuge und Hubschrauber der Kriegsmarine und ein Blick ins Innere des Flugzeugträgers. Also unterm Strich lohnen sich die 33$ Eintritt nicht wirklich.  Da waren wir wohl vom Smithsonien verwöhnt.






Wir machten uns auf den Rückweg und stürzten uns wieder ins Großstadtgetümmel.

Kurz vor 5 waren wir wieder im Hotel und machten Nachmittagsnickerchen. Man merkt mittlerweile das Programm der letzten Tage geht schon etwas auf die Substanz. Heute waren es auch schon wieder 20km, so, wie die beiden Tage zuvor. 

Gegen halb 7 ging es noch einmal auf Tour – Brookly Bridge der zweite Versuch. Diesmal  ging mit den Tickets und Kreditkarten alles glatt und wir erreichten vor Sonnenuntergang den Brooklyn Bridge Park in Brooklyn. Hier stand natürlich schon ein Haufen Leute, die sich diesen ansehen wollten. 




Die geplante anschließende Nahrungsaufnahme wurde durch Anstehen in den Lokalen erschwert, sodass wir den Rückweg via Metro nach Midtown antraten. Wir erwischten auch gleich die Expressbahn bis Grand Central Station. 

Am Times Square kehrten wir dann bei Applebee´s ein. 

Halb eins war dann unserer Nachtwanderung, mit dem Eintreffen im Hotel, beendet. 

Einen dummen Kommentar muss ich über die Bevölkerung Manhattans loswerden. Was uns in den letzten beiden Tagen an Individuen über den Weg gelaufen sind, habe ich ständig Kopfkino von Men in Black – Es leben hier Außerirdische!

08.06.17 Manhattan Tag 1



8 Uhr aufstehen. Das Frühstück für amerikanische Verhältnisse ganz gut. Nach dem demselben organisierten wir erstmal das Shuttle für Samstag zum Flughafen JFK (25$/P).

Halb 10 ging es mit der Metro Richtung Downtown zum One World Trade Center.

Hier gibt es jetzt das 9/11 Museum (24$/P) mit der Geschichte und Überbleibseln der WTC Katastrophe. Hier verbrachten wir gut 2h.







Anschließend durch Downtown zur Trinity Church und weiter zur Wall Street. Am Charging Bull war mal wieder ein Menschenauflauf. Alles Möchtegerntorreros, die den Bullen bei den Hörnern packen wollten. Wir streichelten ihn nur und tollten uns Richtung Liberty Cruises und natürlich auch hier eine Schlange mit Menschen. Nöö … das musste nicht sein.


Wir also weiter zur Staten Island Fähre. Da brauch man ersten nicht so lange zu warten, zweitens ist die kostenlos und fährt auch an der Freiheitsstatue vorbei – vielleicht nicht so dicht – aber manchmal ist bei großen Dingen ein gewisser Abstand sinnvoll und wenn man Lady Liberty nicht unbedingt unter den Rock schauen muss, ist dies durchaus eine Alternative.


Der Rückweg ging über den Broadway bis zur City Hall, dann wieder via Metro nach Midtown.

Beim Eintreffen im Hotel war es bereits halb 6.

Wir machten ein kleines Päuschen, um uns dann viertel acht wieder auf den Weg zur Metro Richtung Brooklyn Bridge für Nachtaufnahmen zu machen. Doch so einfach war das nicht. Es gingen mal wieder die Kreditkarten beim Erwerb der Metrotickes nicht, obwohl wir diese heute schon mehrfach eingesetzt hatten. Egal, dann halt Bargeld ziehen, aber auch das ging nicht. Hmm…toll… und das am vorletzten Tag. 

Wir versuchten einen Testkauf beim Starbucks – ging. 

Jedenfalls hatten wir mittlerweile aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und des leichten Frustpegels keinen Bock mehr zur Brooklyn Bridge zu tigern und stürzten gleich zum Abendessen zu Bubba Gump Shrimps am Times Square. 

Bezahlen mit der Kreditkarte auch hier kein Problem. Hmm… was da wohl wieder klemmte.

Eigentlich wollten wir noch ein Weilchen über den Times Square toben, aber es waren heute so viele Menschen unterwegs, dass ein Vorankommen kaum möglich war – also brachen wir ab und traten gg. 22 Uhr den Rückweg über die 6 Ave. an.



Im Bryant Park verharrten wir noch einen Moment, bevor im Hotel einkehrten.

Im Übrigen ist die Wlanverbindung hier im Hotel mal wieder Grotte. Es ist zwar schön, dass wir hier in der 16. Etage untergebracht wurden, aber das Wlan schafft es wohl nur bis zur 5ten, es sei denn das Zimmermädchen hat eine Tüte voll in ihrem Putzwagen mit nach oben gebracht. Dann gibt´s hier oben auch kurz mal eine Verbindung.

07.06.17 Highland Falls – New York City / Manhattan



Das Wetter heute bewölkt bis sonnig bei 13°C.

Heute war unsere Tagesaufgabe den Wagen abzugeben und dann irgendwie nach Manhattan zu kommen.

Erschwerend kam hinzu, dass Mautstrecken vermieden werden sollten.

Doch eine Verkettung unglücklicher Umstände aus Tanken wollen und unvorteilhafter Ausschilderung schleuste uns in die Mautfalle - 15$.

Soviel Bargeld hatten wir natürlich nicht mehr, aber in diesem Lande funktionier ja auch alles mit Kreditkarte – ja denkste hier nicht, die wollten Cash. Tja, hatten wir nicht – kein Problem, hat der Kontrolletti n Foto von unserem Hocker gemacht und wir sollten die Rechnung nachgesandt bekommen – na sehr schön. 

Dafür durften wir dann, nach dem sich der Stau aufgelöst hatte auf der George-Washington-Brücke einmal nach Manhattan fahren – und wieder zurück, da unser Ziel der Flughafen Newark war, der sich diesseits des Hudsons befindet. Naja, die Tour lief schließlich unter dem Motto der amerikanischen Geschichte und was gibt es für einen passenderen Abschluss als zum Ende über die Georg-Washington-Brücke zu fahren.



Kurz vor Erreichen des Flughafens war noch tanken angesagt, aber überall war nur Fullservice – wollten wir aber nicht – kamen aber nicht drumherum, da es anscheinend per Gesetz in New Jersey verboten, sein Fahrzeug selbst zu betanken. 

Am Flughafen angekommen, war die Abgabe nur noch proforma. Mit dem Expressbus (17$/P) ging es dann nach Manhattan mit Station Bryant Park. Von dort aus zu Fuß die 10 Blocks bis in die 32.St zum Hotel, wo wir gg.14 Uhr eincheckten.



Da unsere Unterkunft nur einen Block vom Empire State Building entfernt war, nutzen wir diese Gegebenheit um unseren New York Aufenthalt damit zu beginnen. 

Die Reihe der anstehenden Touris war natürlich um einiges länger als vor 3 Jahren, wo wir im Februar hier waren, aber es hielt sich noch im Rahmen. 
Einzig die Vielzahl der Japaner ging einem ein wenig auf den Kranz, welche rücksichtslos umherwuselten – Fotos machen, auch wenn sie den ganzen Verkehr aufhalten, vordrängeln, drängeln, Anordnungen des Sicherheitspersonals ignorierend. Dabei werden die Japaner doch als ein so rücksichtsvolles Volk beschrieben -  wahrscheinlich nur, wenn sie nicht im Urlaub sind. Da haben sie keine Zeit und müssen unter Hochdruck Fotos, Fotos, Fotos machen.




Von ESB ging es dann schurstracks zu Macy´s – hier sollten noch ein paar Schnäppchen warten. Aber naja, da hatten wir schon bessere.

Dann erst mal zurück zum Hotel. 

Es kam das leidige Thema Abendessen. Da wir in Koreatown abgestiegen waren wollten wir eigentlich gleich in unserer Straße ein Lokal aussuchen - zur Not auch koreanisch. Doch entweder entsprachen die Preislage das Angebot oder die hygienischen Zustände nicht unseren Vorstellungen, sodass wir unseren Akionsradius etwas erweiterten und zum Shake Shack kamen – alles fetttriefend und die Menge überschaubar. Naja satt hat es gemacht. Diese Kette hatten wir vor 3 Jahren mal als Empfehlung bekommen und fanden es damals als essbar. 

Wir liefen noch bis zum Time Square und eine größere Runde zurück zum Hotel.