Halb 9 aufstehen,10 Uhr los, das Wetter sonnig bei 21 °C.
Der heutige Tage sollte uns nach Boston führen, doch da
die Unterkunftspreise weit jenseits unseres selbst gesteckten Limits lagen,
mussten wir etwas nach Außerhalb ausweichen. Die Wahl fiel auf Salem (New
Hampshire).
Da wir in New London vormittags nicht weiter zu erledigen
hatten, machten wir auf den Weg. Die 130 Meilen sollten fahrtechnisch nicht die
Herausforderung sein und da in den letzen Tagen des Öfteren die Interstate
bemüht wurde, fiel die Streckenführung mal wieder auf die Nebenstraßen.
Landschaftlich war dies sicherlich die bessere Wahl, aber
aus fahrerischer Sicht eher nicht. Es zottelte sich mit 25 – 35 MPH vorwärts
und dies wechselte schneller und öfter als ich meine Hemden. Und wenn dann doch
mal 45 MPH anstanden, war entweder Baustelle oder Stau – na prima. Teilweise
wusste man gar nicht wie schnell man fahren durfte.
Zwischendurch machten wir noch eine Pause und hielten für
eine Mittagsimbiss bei Dunkin‘ Donats, der hier an jeder Ecke zu sein schien.
Komischerweise vermissten wir in zunehmendem Maße unsere üblichen Verdächtigen
McD, BK und Co.
Einen weiteren Stopp machten wir bei ALDI Süd in Milford.
Den mussten wir uns mal ansehen und kauften eine Tüte deutsche Gummibärchen.
Auch meine Jagd nach KFZ Kennzeichen war mal wieder
erfolglos. Dafür hatte ich einen netten Schnack mit einem Werkstattbesitzer,
der mir stolz von seinem 67er Mercedes erzählte.
Nach 5 ½h Eierei durch die Bundesstaaten Connecticut, Rhode
Island, Massachusetts und New Hampshire erreichten Salem.
Abendessen gab´s in der ansässigen Mall bzw. Walmart.
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