Das Wetter heute bewölkt bis sonnig bei 13°C.
Heute war unsere Tagesaufgabe den Wagen abzugeben und
dann irgendwie nach Manhattan zu kommen.
Erschwerend kam hinzu, dass Mautstrecken vermieden werden
sollten.
Doch eine Verkettung unglücklicher Umstände aus Tanken
wollen und unvorteilhafter Ausschilderung schleuste uns in die Mautfalle - 15$.
Soviel Bargeld hatten wir natürlich nicht mehr, aber in
diesem Lande funktionier ja auch alles mit Kreditkarte – ja denkste hier nicht,
die wollten Cash. Tja, hatten wir nicht – kein Problem, hat der Kontrolletti n
Foto von unserem Hocker gemacht und wir sollten die Rechnung nachgesandt
bekommen – na sehr schön.
Dafür durften wir dann, nach dem sich der Stau aufgelöst
hatte auf der George-Washington-Brücke einmal nach Manhattan fahren – und
wieder zurück, da unser Ziel der Flughafen Newark war, der sich diesseits des
Hudsons befindet. Naja, die Tour lief schließlich unter dem Motto der
amerikanischen Geschichte und was gibt es für einen passenderen Abschluss als
zum Ende über die Georg-Washington-Brücke zu fahren.
Kurz vor Erreichen des Flughafens war noch tanken
angesagt, aber überall war nur Fullservice – wollten wir aber nicht – kamen
aber nicht drumherum, da es anscheinend per Gesetz in New Jersey verboten, sein
Fahrzeug selbst zu betanken.
Am Flughafen angekommen, war die Abgabe nur noch
proforma. Mit dem Expressbus (17$/P) ging es dann nach Manhattan mit Station
Bryant Park. Von dort aus zu Fuß die 10 Blocks bis in die 32.St zum Hotel, wo wir
gg.14 Uhr eincheckten.
Da unsere Unterkunft nur einen Block vom Empire State
Building entfernt war, nutzen wir diese Gegebenheit um unseren New York
Aufenthalt damit zu beginnen.
Die Reihe der anstehenden Touris war natürlich um einiges
länger als vor 3 Jahren, wo wir im Februar hier waren, aber es hielt sich noch
im Rahmen.
Einzig die Vielzahl der Japaner ging einem ein wenig auf den Kranz,
welche rücksichtslos umherwuselten – Fotos machen, auch wenn sie den ganzen
Verkehr aufhalten, vordrängeln, drängeln, Anordnungen des Sicherheitspersonals
ignorierend. Dabei werden die Japaner doch als ein so rücksichtsvolles Volk
beschrieben - wahrscheinlich nur, wenn
sie nicht im Urlaub sind. Da haben sie keine Zeit und müssen unter Hochdruck
Fotos, Fotos, Fotos machen.
Von ESB ging es dann schurstracks zu Macy´s – hier
sollten noch ein paar Schnäppchen warten. Aber naja, da hatten wir schon
bessere.
Dann erst mal zurück zum Hotel.
Es kam das leidige Thema Abendessen. Da wir in Koreatown
abgestiegen waren wollten wir eigentlich gleich in unserer Straße ein Lokal
aussuchen - zur Not auch koreanisch. Doch entweder entsprachen die Preislage
das Angebot oder die hygienischen Zustände nicht unseren Vorstellungen, sodass
wir unseren Akionsradius etwas erweiterten und zum Shake Shack kamen – alles
fetttriefend und die Menge überschaubar. Naja satt hat es gemacht. Diese Kette
hatten wir vor 3 Jahren mal als Empfehlung bekommen und fanden es damals als
essbar.






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