Es ist wieder so weit – Urlaubszeit

In altbewährter Konstellation mit Matze und mir.

Nachdem wir die USA bereits von West nach Ost und rund um die Großen Seen bereist haben, soll nun die Ostküste von Miami nach Boston und wieder eine Stück zurück nach New York Thema der Tour sein. Die erste Hürde war mal wieder die Einreisegenehmigung ESTA. Die zu beantwortenden Fragen werden auch immer spannender.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Für Rechtschreibfehler und deren Folgen wird die Haftung ausgeschlossen.


Arbeitstitel:


Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte

oder

Boston Tea Party – Und wer bringt den Kuchen mit?

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Dienstag, 6. Juni 2017

06.06.17 Woodbury



Natürlich gehört zu einem USA Trip mindestens ein Einkaufstag. 

Da wir vor 3 Jahren bei unserem letzten New York Aufenthalt bereits nach Woodbury wollten, was aufgrund des Wetters und dem folglich nicht stattfindenden Busverkehr im Schneechaos stecken blieb, wollten wir diesmal hier unsere Kreditkarte erleichtern. 

Das Outletcenter war eine knappe halbe Stunde Autofahrt von unserem Standort entfernt. Die Fahrt dorthin war unproblematisch und wir kamen kurz vor 10 an.

Wir suchten unsere üblichen Verdächtigen auf, aber es gab bei den 220 Shops auch einiges Neues zu entdecken.




Gegen halb 5 waren wir mit unserem Sightseeing durch und machten uns auf den Rückweg. Doch zuvor war ein Zwischenstopp im Supermarkt zwecks abendlicher Nahrungsaufnahme nötig. 

Wir steuerten nach Navi den nächsten an, doch wir fanden uns auf einmal in einer Gemeinschaft von jüdischen Zeitgenossen wieder – leicht zu erkennen an dem Hut und den Schläfenlocken (das ist dieses lockige Gebamsel an den Ohren). 

Hmm…  hier waren wir wohl fehl am Platze und gaben mit dem nächsten Walmart ein neues Ziel ein. 

Da dies anscheinend immer noch jüdisches Hoheitsgebiet war, war der Alkoholerwerb, in diesem Fall ein schnödes Bier, ein Umstand der besondere Kontrolle erforderte. An der Kasse fragte die, zugegeben nicht jüdisch aussehende, aber dafür von der Körperhaltung her drollig wirkende Supermarktmitwirkende, ob das Alter des Alkoholerwerbenden unter 40 sei. 

Wir bejahten dies  wahrheitsgemäß. Jetzt wollte die Gute Matzes ID sehen - im Normalfall der Personalausweis, aber meist genügt der (EU) Führerschein. Die wollen meist nur ein Gesicht zum Namen.  

Sie erkannt haarscharf - der kam aus Germany -  kam aber mit der Karte nicht klar. Matze gab nun auch seinen Personalausweis und Mrs. Columbo stellte mit erschreckender Kombinationsgabe fest - der kommt auch aus Germany und zack rannte sie mit beiden davon – zu ihrer Chefin? babelte irgendwas kurz mit ihr rum und kam zurück. Jetzt durfte Matze nach gefühlten 10 min seinen Einkauf bezahlen.
Es hatte sich natürlich eine Schlange hinter uns gebildet, aber der Ami bleibt ja immer ruhig und höflich.
Was jetzt der Sinn dieser Aktion sein sollte, bleibt Spekulation.

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