Diesmal erlaubte uns der Flugplan von Berlin Tegel
abzufliegen.
Matze stand 3 Uhr morgens vor der Tür und wir fuhren ohne
Zwischenfälle nach Tegel. Gegen Viertel nach Vier waren wir da - Parkplatz
brauchten wir diesmal keinen, da Matzes Dad den Wagen zurückfuhr.
Unsere erste Aktivität war… warten, … darauf, dass der Checkin
von British Airways aufmachte. Hier lernten wir dann auch die Mitarbeiterin des
Monats kennen – Miss Patzig, die mit ihrer zuvorkommenden Art schon vor Beginn
des Checkin auf sich aufmerksam machte.
Der Flughafen Tegel ist recht übersichtlich und ziemlich
langweilig. Also mehr als 2 Stunden möchte man hier nicht verbringen wollen.
Der Flieger ging pünktlich kurz nach 7. Leider war die
Ausstattung des A320 nicht der Hit – Sitzabstände für Pygmäen und Alcatraz TV -
d.h. lediglich Deckenmonitore mit einer Endlosschleife von gaaanz wichtigen
Informationen. Die Bezeichnung hatte ich
mal auf dem Flug von New York nach Warschau (Roadtrip 2013) rausgehauen, da
einer der Monitore defekt war und nur Steifen zeigte.
Naja die 1 ½ h ging das, da ich eh gleich in den
Ruhemodus verfiel, welcher aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht
besonders erholsam war.
Die Warteschleife vor der Landung dauerte gefühlt fast
genauso lange wie der eigentliche Flug.
Die Ankunft in Heathrow am Terminal 5 zog unweigerlich Busfahrt
zu Terminal3 nach sich. Leider war bisher kein Gate ausgewiesen. So drehten wir
Runden im Shoppingareal, welches so unübersichtlich war, dass wir erst mal 2
Runden laufen mussten, um die Orientierung zu bekommen.
Nachdem wir die Übersicht hatten kam Matzes zu seinem Frühstücksbierchen an der Bar. Irgendwann kam
dann auch die noch fehlende Information zum aufzusuchenden Gate.
Das witzige war allerdings, dass mit dieser auch gleich
das Boarding begann, nur hatten wir noch den halben Terminal zu durchwandern.
Zudem wurde auch das zügige Vorankommen durch Querverkehr verhindert, d.h. es
wurde Türen verschlossen, um Passagieren das Verlassen der dazwischenliegenden
Gates zu ermöglichen.
Der Flieger der Virgin Atlantic war eine Boeing 787, ein
Dreamliner – top Ausstattung, modernstes Entertainmentsystem, reichliche
Platzverhältnisse selbst die Verpflegung war für Flugzeugspeisung recht
ordentlich. Der Brüller waren die tönbaren Fenster, die sich auf Kopfdruck
stufenweise verdunkeln ließen.
Nach dem Start verließ uns aufgrund noch freier
Sitzplätze auch noch unsere Sitznachbarin, was den Platzkomfort nochmal
deutlich steigerte.
Nach einer Flugzeit von 8 ½ h erreichten wir Miami. Das
Wetter sonnig bei 31Grad.
Die Passkontrolle verlief problemloser als gedacht, vor
allem weil in Berlin wohl ein kleineres Problem unsere beiden Esta´s bestand.
Der erste Teil der Kontrolle war via Automat mit doofen Fragen, Fingerabdrücken
und Gesichtskontrolle. Nach Abschluss gab es eine Art Kassenzettel, der dem
Passfuzzi vorgelegt werden sollte. Wir taten, wie uns geheißen und es gab den
ersehnten Einreisestempel. Das Gepäck kam auch zeitnah und vollständig an und
wir trollten uns zum Mietwagenverleih.
Es dauerte eine kleine Weile bis wir auf dem rechten Weg waren, da die Ausschilderung ein wenig
undeutlich war. Dafür war dann Alamo umso großzüger – und zwar zu sich selbst,
indem der Kollege noch kräftig an der Zusatzgebührenschraube drehte. Zu
eigentlichen Mietpreis von 570€ kamen noch mal knapp 600$ Einweggebühr hinzu,
da wir den Wagen in Jersey abgeben wollten.
Auf dem Parkplatz war es dann wie beim Schlussverkauf. Der
schnellste bekommt das Schnäppchen. Da wir auf eine Limousine aus waren, gab es
leider keine große Auswahl und wir stürzten uns auf den erst besten – einen Hyundai
Accent in mausgrau.
Mittlerweile war es 17Uhr und wir steuerten unsere Hotel
an, welches wir auch nach einer unfreiwilligen Ehrenrunde erreichten, da die
Navitante leichte Orientierungsprobleme mit unsere Adresseingabe hatte.
Nachdem wir Quartier bezogen hatten, beschlossen wir noch
in den nächsten Walmart einzufallen, um das Abendessen und einige Grundnahrungsmittel
zu besorgen. Das dumme war nur, dass wir zwar in einen Supermarkt gingen,
dieser aber nur Waren in Palettenmengen abgab.
Der Walmart für unsere Ansprüche war dann gleich um die
Ecke.
Wieder im Hotel nahmen wir dann unser Abendessen zu uns versuchten
wir dann noch der neuen Zeitzone nachzukommen.
Schön, von euch zu hören. Have a nice time!
AntwortenLöschenFreue mich, ein Stück mit euch reisen zu können.
Also ... vergeßt das Bildmaterial nicht. ;-)