Es ist wieder so weit – Urlaubszeit

In altbewährter Konstellation mit Matze und mir.

Nachdem wir die USA bereits von West nach Ost und rund um die Großen Seen bereist haben, soll nun die Ostküste von Miami nach Boston und wieder eine Stück zurück nach New York Thema der Tour sein. Die erste Hürde war mal wieder die Einreisegenehmigung ESTA. Die zu beantwortenden Fragen werden auch immer spannender.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Für Rechtschreibfehler und deren Folgen wird die Haftung ausgeschlossen.


Arbeitstitel:


Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte

oder

Boston Tea Party – Und wer bringt den Kuchen mit?

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Samstag, 20. Mai 2017

20.05.17 Berlin – London – Miami


Diesmal erlaubte uns der Flugplan von Berlin Tegel abzufliegen. 

Matze stand 3 Uhr morgens vor der Tür und wir fuhren ohne Zwischenfälle nach Tegel. Gegen Viertel nach Vier waren wir da - Parkplatz brauchten wir diesmal keinen, da Matzes Dad den Wagen zurückfuhr.

Unsere erste Aktivität war… warten, … darauf, dass der Checkin von British Airways aufmachte. Hier lernten wir dann auch die Mitarbeiterin des Monats kennen – Miss Patzig, die mit ihrer zuvorkommenden Art schon vor Beginn des Checkin auf sich aufmerksam machte.

Der Flughafen Tegel ist recht übersichtlich und ziemlich langweilig. Also mehr als 2 Stunden möchte man hier nicht verbringen wollen.

Der Flieger ging pünktlich kurz nach 7. Leider war die Ausstattung des A320 nicht der Hit – Sitzabstände für Pygmäen und Alcatraz TV - d.h. lediglich Deckenmonitore mit einer Endlosschleife von gaaanz wichtigen Informationen. Die  Bezeichnung hatte ich mal auf dem Flug von New York nach Warschau (Roadtrip 2013) rausgehauen, da einer der Monitore defekt war und nur Steifen zeigte. 

Naja die 1 ½ h ging das, da ich eh gleich in den Ruhemodus verfiel, welcher aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht besonders erholsam war.
Die Warteschleife vor der Landung dauerte gefühlt fast genauso lange wie der eigentliche Flug.

Die Ankunft in Heathrow am Terminal 5 zog unweigerlich Busfahrt zu Terminal3 nach sich. Leider war bisher kein Gate ausgewiesen. So drehten wir Runden im Shoppingareal, welches so unübersichtlich war, dass wir erst mal 2 Runden laufen mussten, um die Orientierung zu bekommen.

Nachdem wir die Übersicht hatten kam Matzes zu seinem  Frühstücksbierchen an der Bar. Irgendwann kam dann auch die noch fehlende Information zum aufzusuchenden Gate. 

Das witzige war allerdings, dass mit dieser auch gleich das Boarding begann, nur hatten wir noch den halben Terminal zu durchwandern. Zudem wurde auch das zügige Vorankommen durch Querverkehr verhindert, d.h. es wurde Türen verschlossen, um Passagieren das Verlassen der dazwischenliegenden Gates zu ermöglichen.

Der Flieger der Virgin Atlantic war eine Boeing 787, ein Dreamliner – top Ausstattung, modernstes Entertainmentsystem, reichliche Platzverhältnisse selbst die Verpflegung war für Flugzeugspeisung recht ordentlich. Der Brüller waren die tönbaren Fenster, die sich auf Kopfdruck stufenweise verdunkeln ließen.

Nach dem Start verließ uns aufgrund noch freier Sitzplätze auch noch unsere Sitznachbarin, was den Platzkomfort nochmal deutlich steigerte.
Nach einer Flugzeit von 8 ½ h erreichten wir Miami. Das Wetter sonnig bei 31Grad.

Die Passkontrolle verlief problemloser als gedacht, vor allem weil in Berlin wohl ein kleineres Problem unsere beiden Esta´s bestand. Der erste Teil der Kontrolle war via Automat mit doofen Fragen, Fingerabdrücken und Gesichtskontrolle. Nach Abschluss gab es eine Art Kassenzettel, der dem Passfuzzi vorgelegt werden sollte. Wir taten, wie uns geheißen und es gab den ersehnten Einreisestempel. Das Gepäck kam auch zeitnah und vollständig an und wir trollten uns zum Mietwagenverleih. 

Es dauerte eine kleine Weile bis wir auf dem rechten  Weg waren, da die Ausschilderung ein wenig undeutlich war. Dafür war dann Alamo umso großzüger – und zwar zu sich selbst, indem der Kollege noch kräftig an der Zusatzgebührenschraube drehte. Zu eigentlichen Mietpreis von 570€ kamen noch mal knapp 600$ Einweggebühr hinzu, da wir den Wagen in Jersey abgeben wollten. 

Auf dem Parkplatz war es dann wie beim Schlussverkauf. Der schnellste bekommt das Schnäppchen. Da wir auf eine Limousine aus waren, gab es leider keine große Auswahl und wir stürzten uns auf den erst besten – einen Hyundai Accent in mausgrau.

Mittlerweile war es 17Uhr und wir steuerten unsere Hotel an, welches wir auch nach einer unfreiwilligen Ehrenrunde erreichten, da die Navitante leichte Orientierungsprobleme mit unsere Adresseingabe hatte. 

Nachdem wir Quartier bezogen hatten, beschlossen wir noch in den nächsten Walmart einzufallen, um das Abendessen und einige Grundnahrungsmittel zu besorgen. Das dumme war nur, dass wir zwar in einen Supermarkt gingen, dieser aber nur Waren in Palettenmengen abgab. 

Der Walmart für unsere Ansprüche war dann gleich um die Ecke.
Wieder im Hotel nahmen wir dann unser Abendessen zu uns versuchten wir dann noch der neuen Zeitzone nachzukommen.

1 Kommentar:

  1. Schön, von euch zu hören. Have a nice time!
    Freue mich, ein Stück mit euch reisen zu können.
    Also ... vergeßt das Bildmaterial nicht. ;-)

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