Es ist wieder so weit – Urlaubszeit

In altbewährter Konstellation mit Matze und mir.

Nachdem wir die USA bereits von West nach Ost und rund um die Großen Seen bereist haben, soll nun die Ostküste von Miami nach Boston und wieder eine Stück zurück nach New York Thema der Tour sein. Die erste Hürde war mal wieder die Einreisegenehmigung ESTA. Die zu beantwortenden Fragen werden auch immer spannender.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Für Rechtschreibfehler und deren Folgen wird die Haftung ausgeschlossen.


Arbeitstitel:


Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte

oder

Boston Tea Party – Und wer bringt den Kuchen mit?

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Samstag, 27. Mai 2017

27.05.17 Jacksonville /North Carolina – Richmond/Virginia



An unserem heutigen Ziel Norfolk wollten wir mal einen Blick auf die US Flotte werfen, die hier im Hafen liegt.  

Halb 9 Uhr los. Das Wetter sonnig bei 28 Grad. Frühstück bei Starbucks.

Wir folgten weiter dem U.S. Highway 17, der uns schon seit Charleston führte, bis Windsor. Ab da nahmen wir die Historical Route 13 bis Norfolk.

Unterwege suchten wir einen am Wege liegenden Schrottplatz auf, um meinem Jagdtrieb nach alten Kfz-Kennzeichen nachzugehen.
In Norfolk versuchten wir unser Glück logischer weise in Hafennähe, leider war nicht allzu viel zu sehen. Ganz in der Ferne sah etwas aus wie Flugzeugträger. Ich finde diese Schiffe zwar aus technischer Sicht hochinteressant, aber aus Ideologischer ganz und gar nicht. Also suchten wir nicht weiter rum und traben ab. 

Da waren wir mit unserem Programm aber schnell durch. 

So steuerten wir die nächste Mall am - die Coliseum Central. Diese war wie eine Stadt in der Stadt aufgebaut, aber irgendwie doch nicht der Brüller - Macy`s war abgerissen und der Rest uninteressant.

Kurz nach 4 Ankunft im Motel. Doch was für einen Schuppen hatten wir hier denn erwischt? Uns schlug ein sehr markanter Geruch entgegen, der auf einen großzügigen Einsatz von chemischer Keule schließen ließ. Und die Nachbarschaft sah auch nicht vertrauend erweckend aus. Da hatte sich eine Motorradtruppe eingenistet, die nicht nach einer entspannten Nachtruhe schrie. 

Wir reklamierten sofort. Der Hausherr oder sollte man besser sagen der Hausdiener indischen Aussehens, zeigte uns daraufhin ein anderes Zimmer, welches aber einen ähnlichen Zustand aufwies. Zudem schallte uns laute Musik aus der Nachbarschaft entgegen. 

Auf diesen Missstand angesprochen, versicherte uns Ranshid, dass ab 8 Uhr Ruhe wäre … ja nee is klar.

Wir beschlossen weder dieses Zimmer noch irgendein anderes in diesem Etablissement zu nehmen und fuhren weiter … nur dumm, dass das Zimmer bereits bezahlt war. 

Also eine neue Unterkunft gesucht - 60 Meilen weiter in Nähe von Richmond wurden wir fündig. 

Natürlich entsandte uns Fergusson unterwegs auch noch einen kleinen Gruß.

Gegen halb 7 erreichten wir das Motel. Das Abendessen sollte heute typisch amerikanisch sein – bei Ming´s Imbiss mit Hühnchen.

Achja .. eine kleine Anekdote, über die wir uns seit 2 Tagen amüsieren, ist der Hinweis auf einem Verkehrschild, dass das Licht eingeschaltet werden soll, wenn die Scheibenwischer angeschaltet werden (lights on when using wipers). Heißt das im Umkehrschluss, dass ich die Wischer einschalten muss, wenn ich das Licht anmache???

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