Die erzieherischen Maßnahmen hatten gezogen. Es war bis
auf einmal die Nacht über Ruhe gewesen.
Dann halb 9 raus.
Heute war Memorial Day, d.h. Feiertag und Jubel und Trubel
in Washington und im ganzen Land.
Tja irgendwie waren wir ein wenig gekniffen. Da wir zu
diesem Termin ausgerechnet in der Hauptstadt sein sollten war nicht geplant, sondern
hat sich einfach so ergeben. Wir befürchteten Menschenmassen, die sich
tottreten. Also wohin?
Wir beschlossen zum Smithsonien Air and Space Museum
außerhalb Washingtons zu fahren, in der Hoffnung dem Strom in die Stadt aus dem
Wege zu gehen. Und in der Tat die dreiviertel Stunde Fahrt verlief ohne
Verzögerung.
Unterwegs hielten wir noch für eine Frühstückspause.
Kurz nach 10 waren wir da. 15$ Parkgebühr, dafür Eintritt
frei. Die Besuchermassen waren überschaubar.
Wir verbrachten gut 3 ½ h in dem Museum bei allen
möglichen Exponate aus aller Welt, natürlich auch aus Deutschland zu seiner
dunkelsten Geschichte. Aber wie bereits gesagt interessiert hier eher der
technische Aspekt als der ideologische.
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| Lockheed SR-71 Blackbird |
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| Ju 52 |
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| Baldwin Red Devil |
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| F-14 Tomcat |
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| P51-C Mustang Excalibur III |
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| Blick in die Restaurationshalle |
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| Messerschmidt ME163 |
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| Grumman F6F-3 Hellcat |
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| Boeing B-29 Superfortress Enola Gay |
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| Kellett XO-60 |
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| Mig 21 |
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| Kugisho Ohka Modell 22 (Kamikaze Flieger) |
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| Concord |
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| Space Shutle Discovery |
Die Fahrt zurück verlief auch ohne größere Verzögerungen.
Nur ein klein wenig erhöhtes Verkehrsaufkommen im Washingtoner Zentrum.
Da das Wetter, entgegen der undefinierten Vorhersagen,
doch sehr sonnig daherkam, beschlossen wir dies für weitere Außenaktivitäten zu
nutzen.
Da unser Hotel recht zentral lag, konnten wir zu Fuß auf
Erkundungstour gehen und grasten einen Großteil der Sehenswürdigkeiten ab. Die
zentralen Feierlichkeiten waren mittlerweile auch beendet, sodass nicht mehr
allzu viele Menschen die National Mall, wie der zentrale, von diversen Sehenswürdigkeiten
gesäumte Mittelgrünstreifen genannt wird, bevölkerten – aber immer noch genug.
Wir begannen am Capitol auf der Vorderseite und arbeiteten
uns dann zum U.S. Supreme Court und Thomas Jefferson Building vor.
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| Capitol |
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| Supreme Court |
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| Thomas Jefferson Building |
Am Ende der Mall kamen wir zum Lincoln Memorial. Dieser
war auch zu Hause und saß ganz entspannt für ein Foto auf seinem Stuhl – das nenn
ich Volksnähe.
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| Blick vom Lincoln Memorial - Washington Monument mit Reflection Pool |
Mittlerweile war es Abendessenzeit und wir suchten uns
eine Sportbar hinter dem Nationalarchiv aus.
Mit einbrechender Dämmerung
machten wir uns wieder auf den Weg für die anstehenden Nachtaufnahmen.
Gegen 22 Uhr waren wir wieder im Hotel und ein klein
wenig fertig nach dem heutigen kleinen Spaziergang von fast 25 km.
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