7 Uhr aufstehen. Frühstück hatten wir heute in Selbstversorgung.
Das Wetter heute Morgen bedeckt und 29 Grad.
Von Fort Myers nahmen wir den Highway 41 via Port
Charlotte, North Port und Venice. Mittlerweile
kam Clairchen raus und Temperatur stieg auf lauschige 34 Grad.
Heute war auch das erst mal tanken angesagt –
Durchschnittsverbrauch rund 7,5l Benzin. Also für die tranige Fahrweise der
Ami´s und den Waschmaschinenmotor, der unseren Hocker vorwärts treibt, schon n
büsch viel.
Dann weiter auf der Küstenstraße über Sarasota bis zur Sunshine
Skyway Bridge. Die mautpflichtige Brücke verbindet Bradenton mit Saint
Petersburg über die Tampabucht.
In St. Pete, so wird hier Saint Petersburg umgangssprachlich
genannt, fuhren wir zum Yachthafen. Hier sollt laut Reiseführer der Bär
steppen. Aber dem war es wohl zu warm. Jedenfalls war hier tote Hose. Wir
gingen ein Stück am Wasser entlang, ohne auf irgendetwas Nennenswertes zu stoßen.
Lediglich ein paar wenige Angler und Sportreibende waren auszumachen. Selbst das
Publikum in den Cafes war sehr überschaubar.
Wir entschlossen nach diesem atemberaubenden und kräftezehrenden
Rundgang in einem Restaurant eine Pause einzulegen, bevor wir weiterfuhren. Das
letzte Stück bis Orlando schwammen wir so im fließenden Verkehr mit.
Bemerkenswert war, dass die sonst so in ihrer Fahrweise
tranigen Amerikaner das Renngen entdeckt haben mussten, denn die rasten wie die
Bekloppten. Selbst mit 10M/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit waren wird
die Schleicher auf der Bahn – das war schon etwas befremdlich.
In Orlando fuhren wir natürlich das erst einmal das falsche
Hotel an, da die Adressen sich teilweise nur durch einen Buchstaben wie N oder
S oder E oder W unterscheiden und wenn
man diese Unwesentlichkeit vergisst, landet man mal schnell 10 Meilen zu weit.
Der Rezeptionist wies uns, auf Nachfrage, ob wir und überhaupt im richtigen
Motel seien, dezent darauf hin.
Daraufhin erreichten
wir gg.16Uhr unser richtiges Motel.
Jetzt war erstmal ein Nachmittagspäuschen angesagt.
Halb 6 fuhren wir zur abendlichen Nahrungsaufnehme zu
Papa John´s Pizza, wo wir Käsesticks zum unserem bereits besorgten Rotwein erwarben, um beides in unserem
Motelzimmer zu vertilgen.
Am weiteren Abend wieder holte sich wettertechnisch das
gleiche Programm wie gestern – mit Gewitter und Starkregen.
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